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Bildungsangebot

Mit der BAGA zum Heilpraktiker

Wir bieten Ihnen ein vollumfassendes Kursangebot, um Sie perfekt auf die Prüfung und die berufliche Praxis als HeilpraktikerIn vorzubereiten. Unsere Ausbildung zum Heilpraktiker können Sie wahlweise in Vollpräsenz an einem unserer Schulungsstandorte oder virtuell per Online-Kurs absolvieren. Zusätzlich gibt es mehrere Termine zur intensiven Prüfungsvorbereitung.  

Immer mehr Menschen vertrauen bei Beschwerden und Erkrankungen auf das Können und Wissen von HeilpraktikerInnen und ziehen alternative Behandlungsmethoden aus der Naturheilkunde, den schulmedizinischen Therapiemethoden von Ärzten und Ärztinnen vor. Aber was macht ein Heilpraktiker bzw. eine Heilpraktikerin eigentlich genau und was unterscheidet diesen Beruf von dem eines Arztes oder einer Ärztin?

Das Berufsbild des/r HeilpraktikerIn

ExpertInnen auf dem Gebiet der Heilkunde werden als Heilpraktiker bzw. Heilpraktikerinnen bezeichnet. Sie können entweder in einer eigenen Praxis oder zum Beispiel in Gesundheits- und Rehazentren arbeiten, um verschiedene Leiden und Beschwerden ihrer PatientInnen zu lindern.

HeilpraktikerInnen arbeiten mit verschiedenen Therapiemethoden, wie Homöopathie und diagnostizieren sowie behandeln Erkrankungen, vor allem auf Grundlage der Naturheilkunde und alternativen Medizin.

Im Heilpraktikergesetz ist geregelt, welche Krankheiten von HeilpraktikerInnen behandelt werden dürfen und welche Behandlungen alleine Ärzten und Ärztinnen vorbehalten sind. Infektionskrankheiten, akute Viruserkrankungen, sowie Geschlechtskrankheiten dürfen zum Beispiel nicht von HeilpraktikerInnen behandelt werden. Außerdem dürfen laut Heilpraktikergesetz HeilpraktikerInnen, im Gegensatz zu Ärzten und Ärztinnen, ihren PatientInnen keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen.

Die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“ ist in Deutschland geschützt und darf ausschließlich mit staatlicher Genehmigung ausgeübt werden. Diese Genehmigung wird erteilt, wenn die amtsärztliche Überprüfung, die sogenannte Heilpraktiker-Prüfung erfolgreich bestanden wurde.

Heilpraktikerin mit Patientin im Gespräch

Was Sie über den Beruf als Heilpraktiker wissen müssen 

Der Heilpraktiker bzw. die Heilpraktikerin ist frei in der Anwendung seiner Behandlungsmethoden, muss jedoch zu jeder Zeit nachweisen können, dass er auf dem jeweiligen Fachgebiet sachkundig ist. Überschreitet also ein Fall die Kompetenzen oder Kenntnisse, so muss der/die PatientIn für eine geeignete Therapie an einen Arzt oder eine Ärztin weitergeleitet werden.

Was genau macht ein Heilpraktiker bzw. eine Heilpraktikerin?

HeilpraktikerInnen betrachten den Körper und die Seele des Patienten bzw. der Patientin als ganzheitliches System. Die Hauptaufgabe eines Heilpraktikers bzw. einer Heilpraktikerin ist es, körperliche und seelische Leiden der PatientInnen, auf Grundlage verschiedener Behandlungsmethoden, zu heilen oder zu lindern.

Für die Lokalisierung und die anschließende Behandlung wird zuerst eine sorgfältige Anamnese durchgeführt. Auf Grundlage der darauffolgenden Diagnose wird, eine für den Patienten oder die Patientin, individuelle Therapie ausgearbeitet.

Unter anderem hat ein Heilpraktiker folgende Therapiemöglichkeiten:

  • Aromatherapie
  • Akupunktur
  • Physiotherapie
  • Phytotherapie
  • Psychotherapie
  • Chiropraktik
  • Blutegeltherapie
  • Bioresonanztherapie
  • Chinesische Medizin
  • Osteopathie
  • Homöopathie

Zum Arbeitsalltag eines Heilpraktikers bzw. einer Heilpraktikerin zählen auch organisatorische Aufgaben, wie die Erstellung von Rechnungen, das Führen von Behandlungsprotokollen und die Buchhaltung.

Die Aufgaben eines/r HeilpraktikerIn im Überblick:

  • Erstgespräch mit dem Patienten bzw. der Patientin führen
  • Untersuchungen durchführen
  • Diagnosen erstellen
  • Individuelle Therapien ausarbeiten
  • Rechnungen erstellen
  • Behandlungsprotokolle schreiben
  • Buchhaltung führen

Die Karrierechancen eines/r HeilpraktikerIn:

Da Verfahren der Naturheilkunde und somit der Beruf des Heilpraktikers bzw. der Heilpraktikerin immer mehr an Akzeptanz gewinnen, sehen die Berufschancen von HeilpraktikerInnen sehr gut aus.

Die meisten Heilpraktiker bzw. HeilpraktikerInnen eröffnen nach ihrer Ausbildung eine eigene Praxis oder eine Gemeinschaftspraxis mit einer anderen Person aus dem Gesundheitswesen.

Des Weiteren können HeilpraktikerInnen auch als Angestellte, zum Beispiel in einer Massage- oder physiotherapeutischen Praxis, einer Arztpraxis, in einem Gesundheitszentrum oder einer Rehabilitationsklinik, arbeiten.

Als angehender Heilpraktiker oder angehende Heilpraktikerin kann man sich auch, durch eine Fort- oder Weiterbildung, in einem bestimmten Fachbereich fundiertes Wissen aneignen und seine künftige Arbeit darauf spezialisieren.

Die Heilpraktiker Ausbildung bei der BAGA: 

Um den Beruf des Heilpraktikers bzw. der Heilpraktikerin ausüben zu können, ist fachlich fundiertes Wissen notwendig, das Sie in unserer Ausbildung, welche an 29 Wochenenden stattfindet, erlernen. Da wir Ihnen so viel Flexibilität wie möglich gewährleisten wollen, haben Sie die Wahl zwischen Kursen in Vollpräsenz und per Online-Unterricht.

Unser Ausbildungskonzept beruht unter anderem auf dem medizinischen Grundstudium der Medizin, Fachqualifikationen, die Prüfungsvorbereitung und die therapeutische Persönlichkeitsentwicklung.

Wir legen besonders hohen Wert auf eine Ausbildung mit tiefem Wissen aus der Schulmedizin und kombinieren diese mit naturheilkundlichen Therapien.

Die Lerninhalte unserer Heilpraktiker Ausbildung, die in Theorie und Praxis von unseren erfahrenen DozentInnen vermittelt werden, stammen von der renommierten Heilpraktiker-Schule Eppingen.

Alle Infos zum Ablauf und den umfangreichen Lehrplan finden Sie hier.

Damit Sie als Heilpraktiker bzw. als Heilpraktikerin arbeiten dürfen, müssen Sie am Ende der Ausbildung eine schriftliche und mündliche Prüfung vor dem Gesundheitsamt ablegen.

Wir helfen Ihnen dabei, die anspruchsvolle Heilpraktikerprüfung zu bestehen: Als Teil unserer Ausbildung bieten wir umfangreiche Vorbreitungskurse an.

 

Heilpraktikerin im Beratungsgespräch mit Kunde